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Mit Team HRP Honda in die IDM Saison 2020!

Ich freue mich riesig, euch mein neues Team für die kommende IDM Saison 2020 vorstellen zu können! Nach mehreren schwierigen Monaten, konnte ich nun endlich einen Vertrag für das anstehende Rennjahr Unterzeichen. Mit dem deutschen Team HRP - Holzhauer Racing Promotion und der brandneuen Honda CBR 1000 RR-R werden wir voll auf Angriff gehen! Vielen Dank an Jens Holzhauer und der gesamten Crew für das das Vertrauen. 

 

Ich werde Teamkollege des erfahrenen Alessandro Polita und bin mir sicher, dass wir uns gegenseitig zu Top Platzierungen pushen können. Ich kann das erste Outing mit der neuen Honda CBR kaum erwarten. Das neue Motorrad wurde komplett neu entwickelt und als Basis wurde die RC213V aus der MotoGP genommen. Ich habe somit eine schlagkräftige Truppe hinter meinem Rücken und ich werde alles Mögliche tun, um das in mich gesetzte Vertrauen mit bestmöglichen Resultaten zu danken. 

 

All in 2020!


IDM Superbike Vizemeister 2019!

Mit dem traditionsreichen IDM Finale auf dem Hockenheimring endete die Saison 2019 für mich mit vielen Höhen aber auch vielen Tiefen. Ich war mit der BMW S1000RR teil eines neuen Projekts. Nach 8 Rennveranstaltungen mit insgesamt 15 Rennläufen, bin ich Vizemeister der IDM Superbike 1000 geworden! Oftmals konnte ich die Meisterschaft anführen und sogar meine ersten beiden Rennsiege auf dem Lausitzring und auf dem Nürburgring einfahren.

 

Das Rennen in Hockenheim zählt leider mit zu den Rennen in diesem Jahr, die nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Alle drei freien Trainings am Freitag, vielen komplett ins Wasser. Der Samstag und der Rennsonntag versprachen dafür wieder trockene Bedingungen. Wir arbeiteten an unserem Regensetting und versuchten eine Basis zu erarbeiten. Da ich mich im Regen immer noch schwer tue, waren die Runden sehr wertvoll.

 

Am Samstag ging es dann bei Sonnenschein in die beiden Qualifyings. Die meisten meiner Kontrahenten hatten schon einige Testkilometer auf der Formel 1 Strecke im trockenen absolviert. Deswegen musste ich schnell einen Rhythmus aufbauen und mich und die BMW an die Strecke anpassen. Leider fehlte mir der Grip am Hinterrad und das Feedback vom Vorderrad. Meine Rundenzeit reichte nur für den 10. Startplatz für das erste Rennen am Sonntag.

 

Auch die Rennen liefen nicht ideal. Nach mäßigen Starts in beiden Läufen, belegte ich die Plätze 9 und 10. Durch eine Zeitstrafe im 2. Rennen aufgrund zu langer arbeiten am Motorrad im Grid verlor ich weitere Plätze. Ein Wochenende zum anhaken. Die zweite Strecke im diesjährigen Kalender, wo unser Basis-Setting keine Wirkung gezeigt hat. Diese Daten werden wir jetzt genauestens Analysieren und Auswerten, um im nächsten Jahr besser da zustehen.

 

Viele Stürze und ein paar Rennen in denen wir uns sehr schwer getan haben, sind die Schattenseiten meiner diesjährigen Saison. Mir sind ein paar Fehler unterlaufen, aus denen ich gelernt habe. All das wird mir helfen, im nächsten Jahr noch Stärker anzutreten und den nächsten Angriff auf den IDM Titel zu wagen. Jetzt nehme ich erst einmal eine Kurze Pause und starte dann mit der Saisonvorbereitung 2020. Alle Vertragsverhandlungen sind im vollen Gange. 

 

Ich danke meinem Team alpha Racing - Van Zon - BMW und meiner gesamten Crew für den super Job in diesem Jahr. Genauso wie all meinen Sponsoren und Unterstützern die all das Überhaupt möglich gemacht haben. Vielen Dank!

 

Saison 2019:

 

- 2. Platz IDM Superbike 1000 

- bester deutscher Fahrer der IDM Superbike

- 2 Rennsiege

- 2 Polepositions

- 5x 2. Platz

- 1x 3. Platz

 

Bis bald

Julian #19


Das Pech reißt nicht ab - IDM Assen 2019

Die Saison vergeht wie im Flug. Am vergangenen Wochenende ging es schon zur vorletzten IDM Station in Assen. Der TT Circuit hat oft wechselhafte Bedingungen vorzuweisen und genau so war auch die Wetterprognose für das komplette Wochenende. Der Kampf um die IDM Superbike-Krone ging in die entscheidende Phase und ich wollte noch einmal versuchen, die Punkte auf den Leader zu verkürzen.

 

Das erste freie Training sollte aber schon meine letzten Hoffnungen auf den IDM Titel 2019 zerstören. Die weiße Linie zwischen Kurve 1 und 2 war noch nicht vollständig abgetrocknet. In Runde 5 erwischte ich genau diese Linie beim Beschleunigen und wurde im hohen Bogen vom Motorrad geschleudert. Ich prallte unsanft auf den Asphalt und musste noch einige Zeit aufgrund der Schmerzen liegen bleiben. Das Motorrad war komplett zerstört und ich landete im Medical-Center. Alle weiteren Sessions an diesem Tag erlebte ich nur als Zuschauer.

 

Ohne eine verwertbare Runde gefahren zu sein und ohne Daten für die Abstimmung, ging es dann am Samstag in das erste Qualifying. Meine Mechaniker bauten mir ein komplett neues Motorrad über Nacht auf! Auf halb nasser und halb trockener Strecke musste ich versuchen, einen ersten Rhythmus zu finden. Die letzten 5 Minuten war die Strecke fast trocken und ich ging auf einem neuen Reifen auf Zeitenjagdt. Während alle Gegner ihre Zeiten mit einmal um mehrere Sekunden verbesserten, fiel ich noch auf meiner Out-Lap wegen einer defekten Hinterradbremse aus. Das zweite Zeittraining viel komplett ins Wasser und somit musste ich mich mit dem 16. Startplatz zufrieden geben.

 

Für das erste Rennen hatten wir weder Daten noch eine Abstimmung für das Motorrad. Von Platz 16 aus gelang mir ein guter Start und ich konnte gleich in der ersten Runde ein paar Plätze gut machen. Ich bemerkte aber sofort, dass weder Fahrwerk, Elektronik und Übersetzung auf die Strecke passten. Trotzdem konnte ich auf Platz 8 nach vorn fahren und somit wichtige Punkte holen. Das erste mal an diesem Wochenende konnten wir verwertbare Daten sammeln und die BMW abstimmen für das zweite Rennen.

 

Im zweiten Lauf war mein Start nicht so ideal aber ich bemerkte gleich, dass sich alles viel besser anfühlte. Ich kämpfte mich in den ersten Runden auf Platz 7 nach vorn. Nach nur 5 gefahrenen Runden, bekam ich wieder einen technischen Defekt an der Lenkung. Das fahren auf der Strecke wurde fast unmöglich und ich dachte drüber nach, in die Box zu fahren. Um trotzdem ein paar Punkte zu sammeln versuchte ich irgendwie das Rennen zu beenden. Auf Platz 9 fuhr ich über den Zielstrich. 

 

Ich habe an diesem Wochenende oft gesagt, dass es schlimmer nicht mehr werden kann. Aber wieder einmal musste ich auf die harte Tour lernen, dass es immer schlimmer geht. Vor noch 2 Event habe ich die Meisterschaft angeführt und nun habe ich seit 4 Rennen kaum punkte geholt. Ich hoffe die Pechsträhne nimmt ein Ende und ich kann beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring noch einmal versöhnlich mit der Saison abschließen.

 

Bis bald

Julian #19


Mit BMW Motorrad World Endurance in die Langstrecken Weltmeisterschaft!

Heute darf ich offiziell verkünden, dass ich die kommende FIM Endurance World Championship EWC für das offizielle BMW Motorrad Werksteam bestreiten werde! Zusammen mit meinen starken Teamkollegen Kenny Forey und Ilya Mikhalchik werden wir versuchen, die bestmöglichen Resultate zu erkämpfen. Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung!

Vielen Dank an das BMW Motorrad World Endurance Team, BMW Motorrad Motorsport und Teammenager Werner Daemen für das Vertrauen!

Ich kann es kaum erwarten, die neue S1000RR in SBK Spezifikation in der Endurance Weltmeisterschaft einzusetzen

 

Termine:

- 21./22. September 2019: Bol d’Or (24-Stunden-Rennen) – Le Castellet (FRA)

- 14. Dezember 2019: 8 Hours of Sepang – Sepang (MAS)

- 18./19. April 2020: 24 Heures Moto – Le Mans (FRA)

- 6. Juni 2020: 8 Stunden Oschersleben – Oschersleben (GER)

- 19. Juli 2020: Suzuka 8 Hours – Suzuka (JPN)

 


Rabenschwarzes Rennwochenende in Most

Die 6. Runde der IDM 2019 führte uns in die Tschechei an den Autodrom Most. Mit 9 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Ilya Mikhalchik, reiste ich als Gesamtführender an. Meine Erwartungen an das Wochenende waren ziemlich hoch, denn schon im Frühjahr konnten wir bei einem Test mit guten Rundenzeiten glänzen. 

 

Die Stimmung nach dem ersten freien Training war sehr gut. Ich fand schnell in meinen Rhythmus und konnte erste Daten sammeln. Die Ernüchterung kam aber schon in den beiden anderen Sessions an diesem Tag. Ich hatte Schwierigkeiten mit den zerstörten Asphaltstellen auf dem Kurs und bekam kein richtiges Feedback vom Vorderrad. Die dritte Session fand für mich die meiste Zeit in der Box statt. Aufgrund eines Technischen Defekts am Bike fehlten mir viele wichtige Runden.

 

Am Samstag standen beide Qualifyings auf dem Zeitplan. Der Wetterbericht meldete wechselhafte Bedingungen und somit sollte es ein Gamble werden. Zum ersten Zeittraining war die Strecke halb nass und halb trocken. Wir entschieden uns, noch ein paar Minuten zu warten und hofften, dass die Strecke noch ein wenig auftrocknet. Als ich die Boxengasse verließ, hatte ich aber schon wieder die ersten Regentropfen auf dem Visier. Nach 2 fliegenden Runden fand ich mich auf Platz 5 des Feldes wieder. In meiner dritten Runde musste ich aber schon die Boxengasse ansteuern, wegen des einsetzenden Regens. Leider haben wir etwas zu lang in der Box bei Trainingsbeginn gewartet. Da das zweite Qualifying komplett ins Wasser fiel, blieben alle Rundenzeiten aus dem 1. Zeittraining bestehen. Startplatz 5 für das erste Rennen am Sonntag das Resultat nach dem Samstag.

 

Rennen 1:

Nach einem guten Start, bemerkte ich schon auf dem Weg zur ersten Kurve, dass etwas mit der Schaltung nicht stimmt. Die Gänge ließen sich nicht mehr Schalten und ich fiel sofort ans Ende des Feldes zurück. Ich versuchte es mit einem Zündungswechsel, doch blieb erfolglos. Ich schaltete alle Gänge mit Kupplung und ohne Gas und konnte sogar wieder einige Plätze gut machen. Auf Platz 12 angekommen klappte mir in der vorletzten Runde das Vorderrad ein und kam zu Sturz. Ich wusste nicht was ich falsch gemacht habe, denn ich war noch weit von meinem Limit entfernt. Sehr ärgerlich aber zum Glück baute mein Team das Motorrad sehr schnell wieder auf, so dass ich im zweiten Rennen wieder am Start stand.

 

Rennen 2: 

Durch mein DNF in Rennen 1, musste ich von Startplatz 11 aus ins Rennen gehen. Mein Start war eher mäßig und ich wurde in der ersten Kurve eingeklemmt. Von Platz 14 aus startete ich eine schnelle Aufholjagd! Nach wenig Runden lag ich schon auf dem 6. Platz. Ich wollte die Lücke vor mir schließen doch schon in Runde 7 stürzte ich erneut aus unerklärlichen Gründen über das Vorderrad. Ich war stinksauer und hatte keine Erklärung für die beiden Stürze. Sowas ist mir in meiner Rennkarriere noch nie passiert. Ich habe nicht nur beide Rennen mit 0 Punkten beendet, sondern auch die Meisterschaftsführung abgegeben. Soweit abgegeben, dass sie fast uneinholbar ist. Ich ärgere mich sehr über das Wochenende doch es ist nicht rückgängig zu machen. 

 

Jetzt haben wir ein paar Wochen Zeit um die Daten genauestens zu analysieren. Ich werde das Wochenende so schnell wie Möglich abhacken und blicke schon jetzt auf den nächsten Lauf im Holländischen Assen! Dort werden wir wieder in alter Verfassung am Start stehen!

 

Bis dahin

Julian #19


Aufregendes Heimrennen auf dem Schleizer Dreieck

Endlich war es soweit. Das IDM Highlight der Saison 2019 stand auf dem Programm. Mein Heimrennen auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands, dem Schleizer Dreieck. Wie immer gab es eine Menge im Vorfeld zu organisieren, denn es haben sich wieder viele Gäste, Sponsoren und Unterstützer angemeldet, um mich zu besuchen. Ich wollte unbedingt einen Sieg vor heimischen Publikum einfahren und zum ersten mal in meinem Leben, trat ich das Rennwochenende als Tabellenführer an.

 

Am Freitag standen uns wie immer drei freie Trainings zur Verfügung, um das Bike für die Zeittrainings am Samstag abzustimmen. Doch der erste Dämpfer folgte schon am Morgen in meiner ersten fliegenden Runde. Ich stürzte aufgrund eines technischen Defekts am Ausgang des Buchhübels und ging heftig zu Boden. Das Motorrad hatte ebenfalls einiges ab bekommen. Meine Mechaniker unternahmen alles, um die BMW für das zweite Training wieder Fit zu machen. Ich versuchte ein paar Runden zu fahren, bemerkte aber, dass mit dem Motorrad noch nicht alles in Ordnung war. Somit standen wir vor dem dritten freien Training mit noch nicht einer normal gefahrenen Runde da. Mit viel Schweiß auf der Stirn, wurde mein Motorrad pünktlich zur dritten Session fertig und ich konnte endlich mit der Abstimmungsarbeit beginnen. Mit viel Trainingsrückstand, versuchte ich so viele Runden wie möglich zu fahren und ein paar Daten für die Qualifyings zu sammeln.

 

Nachdem der Freitag für mich nicht schlimmer starten konnte, versuchte ich alles abzuhaken und im Zeittraining wieder voll anzugreifen. Da es zur zweiten Qualifying-Session über 30 Grad werden sollten und somit Zeitenverbesserungen schwierig werden, konzentrierten wir uns darauf, unsere Zeit am Vormittag zu setzen. Mit Platz 2 in der Startaufstellung für das erste Rennen konnten wir auch mehr als Zufrieden sein. Trotzdem mussten wir weiter an der Abstimmung arbeiten, denn ich habe mich noch nicht 100 Prozent wohl gefühlt.

 

Rennen 1:

Von der 2. Startposition gelang mir ein Bombenstart. Ich übernahm sofort die Führung und versuchte mich abzusetzen. Ab Rennmitte bemerkte ich, dass ich meinen Verfolger nicht abschütteln kann. Somit versuchte ich zu taktieren und meinen Reifen zu schonen. Ich drosselte den Speed etwas und konzentrierte mich darauf, in den letzten 3 Runden noch einmal volle Attacke zu gehen. Den selben Plan hatte aber auch Ilya Mikhalchyk. 4 Runden vor Schluss nahm er mir die Führung ab und gab diese nicht mehr her. Trotz aller Bemühungen, einen Gegenangriffzu starten, fuhr ich auf Platz 2 über die Ziellinie.

 

Rennen 2:

Aufgrund meines zweiten Platzes in Lauf eins, musste ich das zweite Rennen wegen der Reverse- Grid-Regel von Startposition 8 aus in Angriff nehmen. Ich startete erneut super und machte schon auf dem Weg durch die erste Kurve viele Positionen gut. Runde eins beendete ich schon auf der dritten Position. Die beiden Führenden bremste ich in einer Kurve gleichzeitig aus. In der zweiten Runde kreuzte ich die Start & Ziellinie schon als Führender. Nach 15 Führungsrunden ging erneut mein Teamkollege aus der Ukraine an mir vorbei. Ich fuhr volles Risiko und gab alles, um den Sieg zu holen. Nach einem Zweikampf musste ich mich aber erneut mit einem Rückstand von 0,6 Sekunden als zweiter geschlagen geben. Schade, denn wir waren so nah dran.

 

Trotzdem blicke ich zufrieden auf das Wochenende zurück. Ich bin voll in Schlagdistanz und reise weiterhin als Gesamtführender zum nächsten Rennen. Aufgrund der fehlenden Streckenzeit, haben wir das beste draus gemacht! Vielen Dank an mein Team alpha Racing - Van Zon - BMW und meine Crew für den super Job. Ich bedanke mich auch bei allen Sponsoren, Gästen und Zuschauern, die das Event jedes Jahr so einzigartig machen. Es war mir eine Ehre, vor so vielen Rennsportfans, Rennen zu fahren. Nächstes Jahr kommen wir wieder und wagen den nächsten Angriff auf den Heimsieg!

 

Bis bald

Julian #19


Sieg und Platz 2 am Nürburgring – als Gesamtführender zum Heimrennen!

Völliges Neuland, hieß es am vergangenem Wochenende für die IDM. Zum ersten mal fuhr die Superbike 1000 Klasse im Rahmen des legendären Truck GP´s. Es wurden über 120.000 Zuschauer erwartet und eins kann ich vorweg nehmen: „Es war eine super Veranstaltung!“

 

Das letzte mal, als ich auf dem Nürburgring gefahren bin, liegt weit zurück. Seit 2012 bin ich keinen Meter mehr auf dieser Strecke gefahren. Von daher begann ich im freien Training komplett bei Null an. Leider blieb uns auch nur eine Stunde freies Training am Donnerstag Abend, um alles anzupassen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, steigerte ich mich kontinuierlich. Am Ende der Test-und Einstellfahrten verbesserte ich mich auf Platz 2 mit nur wenig Rückstand auf den Führenden. Ich kam schnell gut mit dem Rundkurs zurecht und wir konnten einige Daten sammeln, um unser Fahrwerk für die Qualifyings am Freitag anzupassen.

 

Das Wetter am Freitag Vormittag spielte uns einen Strich durch die Rechnung. Es Regnete die ganze Nacht durch und somit war das erste Zeittraining klatsch Nass. Schon in meiner ersten fliegenden Runde unterlief mir ein schwerwiegender Fehler. Mir rutschte schlagartig das Hinterrad weg und ich kam zu Sturz. Somit konnte ich keine einzige Rundenzeit setzen. Im zweiten Zeittraining gab es endlich wieder trockene Bedingungen und ich ging sofort, als erster auf Zeitenjagt. Ich fuhr volles Risiko und durfte mich am Ende des Trainings mit der Pole-Position belohnen! Knappe 0,044 Sekunden Vorsprung vor dem zweit platzierten.

 

Rennen 1 am Samstag vor unzähligen Zuschauern auf den Rängen:

Ich startete perfekt in das Rennen und übernahm die Führung. Zusammen mit meinem Teamkollegen im Schlepptau, setzte ich mich sofort vom Rest des Feldes ab. In Runde 5 fiel ich auf Platz 2 zurück und ich unternahm alles, um keine Lücke aufreißen zu lassen. Ein paar Runden später fiel mein Teamkollege vor mir aus und ich übernahm erneut die Führung. Mit über 13 Sekunden Vorsprung konnte ich meinen zweiten IDM Superbike Sieg in dieser Saison einfahren und war unglaublich happy!

 

Rennen 2 mit Reverse Grid von Startplatz 9:

Ich startete perfekt und machte beim anbremsen auf die erste Kurve, von Startplatz 9 aus, schon viele Positionen gut. Nachdem ich im laufe der ersten Runde noch 2 weitere Gegner überholte, machte ich die Sensation perfekt! Ich kam als führender aus der ersten Runde wieder und machte somit 8 Positionen in einer Runde gut. Nach 5 gefahrenen Führungsrunden, entfachte ein erneuter Zweikampf gegen meinen starken Teamkollegen. Wir wechselten oft die Positionen, leider mit dem besseren Ende für ihn. Platz 2 im zweiten Rennen und weitere wichtige Punkte für das Gesamtklassement. Es war der Wahnsinn, vor so einer Riesen Kulisse und so vielen Fans zu fahren!

 

Gleich diese Woche geht es weiter zum Saisonhighlight auf dem Schleizer Dreieck. Ich freue mich sehr auf mein Heimrennen und darf sogar als Führender der Tabelle antreten! Ich kann es kaum erwarten vor den heimischen Motorradfans Rennen zu fahren.

 

Bis dahin

 

Julian #19